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Bericht zur E.L.S.A.-Clubschau 2005 in Bad Wildungen

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterAusstellungsergebnisse der E.L.S.A.-Clubschau 2005 in Bad Wildungen

Die Clubschau 2005 fand am 31. Juli in Bad Wildungen statt. Hier standen uns auch dieses Jahr wieder die Freiflächen am Kurpark vor dem Badehotel Maritim für das vielfältige Programm rund um die Clubschau zur Verfügung. Am Abend vor der Clubschau fand im Festsaal wieder das Abendessen in gemütlicher Runde statt.

Bericht Ausstellung
von Silke Bald-Dornhöfer

Auch dieses Jahr durften wir wieder unsere Clubschau auf dem wunderschönen Areal des Badehotels Maritim in Bad Wildungen ausrichten. Als Richter konnten wir dieses Jahr Herrn C. Jouanchicot aus Frankreich und Herrn U. Fischer aus Deutschland begrüßen.
Bei genau 100 gemeldeten Hunden und unter besten Wetterbedingungen war dies ein hervor-ragendes Wochenende für alle Aussteller, Besucher und Gäste und Freunde.
Es wurden von Herrn C. Jouanchicot 45 vorgestellte Rüden bewertet und von Herrn Fischer 39 anwesende Hündinnen.
Den Preis für den besten Rüden BOB erhielt Rachral Abayomi Hintza, Bes. S u. T. Altrogge. Der Preis für die beste Hündin ging an Mavunguela’s Vemvane Venda, Bes. S. Schock.
Der Johokwe-Wanderpreis (gestiftet von Rosy Brook-Risse) für die beste in Deutschland gezogene Hündin erhielt Kisangani Clever Girl, Bes. R. Möllenberg u. K. van Klaveren. Der Carl-Ludwig-von Geibler-Wanderpreis (gestiftet von Christa von Stetten) für den besten in Deutschland gezogenen Rüden erhielt Bukuru of Sambesi Waters, Bes. A.-I. Hürzeler-Gomez.
Jeder Aussteller bekam zur Erinnerung ein von Rosy Brook-Risse gespendetes Präsent, sowie jeweils einen Pokal für den besten Jugendhund, BOB und BOS. Alle Ausstellungergebnisse finden sie Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterhier.







v.l.n.r:
Silke Bald-Dornhöfer
Dirk und Rita Strackbein
Sigrid Römer
Pia Buschhaus
Silvia Dilk
Holger Dilk
Stella-Katharina Strackbein


Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei allen fleißigen Händen und Helfern ganz recht herzlich bedanken. Sigrid Römer u. Pia Buschhaus (Fährte), Thomas Eggers (Dummy) Silvia u. Holger Dilk (Ringtraining), Joachim Zaepke, Monika Pehr, Christa von Stetten u. Peter Laumann (Nachzuchtsichtung), sowie meinen Ringhelfern Sigrid Römer, Martina Bräuer, Nadja u. Uwe Lüders. Ganz besonderer Dank gilt meinem Lebensgefährten Lutz Aufenacker, der mir beim Auf-und Abbau der Zelte und Absperrung und überall dort wo es von Nöten war, zur Seite stand.

Bericht Junghundetag (30.06.)
von Thomas Eggers

Neben der Einführung in die Fährtenarbeit gehörten wie im letzten Jahr auch Teamwork und Dummy-Training zu allgemeinen Angebot.
Als Teamwork bezeichnen wir die Art, mit der wir die Ausbildung im Bereich „Unterordnung“ mit unseren Rhodesian betreiben wollen. Wir haben diesen Begriff absichtlich gewählt, um klar zu stellen, dass es in der Ausbildung unserer Rasse niemals gegeneinander, sondern immer nur miteinander geht. Motivation und Ansprache unserer Hunde waren zentrales Thema dieses Workshops. In kurzen Übungsabschnitten konnte mit verschiedenen Vertretern unserer Rasse gezeigt werden, dass vieles möglich ist, wenn moderne Methodik, Konsequenz und vor allem Geduld Hand in Hand gehen.

Beim an das Teamwork anschließenden Dummy-Training ging es ausschließlich um das Apportieren von Leinensäckchen, den so genannten Dummies. War man in der RR-Welt doch noch vor ein paar Jahren im allgemeinen der Ansicht, ein Rhodesian eigne sich nicht für die Apportierarbeit, konnten wir in diesem Jahr feststellen, dass der eine oder andere RR-Besitzer bereits mit Dummies zu diesem Workshop erschien. Es war schön zu beobachten, welche Freude unsere Hunde bei entsprechender Heranführung an diesen für einen Rhodesian doch so untypischen Sport entwickeln können. Ein Trend, der sich sicherlich in der Zukunft fortsetzen wird.

Bericht Infostand
von Familie Strackbein

Aus unserer Sicht war der die Clubschau ein voller Erfolg! Nicht nur, dass durch die Spenden- und Kaufbereitschaft der Mitglieder und Gäste annähernd 500 Euro für Ridgebacks in Not zusammengekommen sind, sondern es hat auch Spaß gemacht, alle Beteiligten zu betreuen.
Die Clubschau im Kurpark von Bad Wildungen ist ein besonderes Highlight, weil sie die beste Werbung für unsere Hunde und die Rasse des Rhodesian Ridgeback ist. Viele Interessenten haben am Infostand gefragt, um welche Rasse es sich hier handelt und waren fasziniert, wie so viele Hunde so freundlich und friedlich miteinander umgehen können. Kein Gebelle, kein Geknurre, einfach nur ein nettes Beieinander.
Die lustigste Frage, die uns am Infostand gestellt worden ist, war übrigens folgende: „Wie bekommen Sie den Strich auf dem Rücken der Hunde hin? Ist das gekämmt und gefönt oder geschnitten?“
Zusammenfassend kann man sagen: Tolle Menschen, tolle Hunde und ein tolles Ambiente! So macht eine Clubschau Spaß! Ein großes Lob gilt übrigens auch den Mitarbeitern des Maritim Hotels, die sehr souverän und zuvorkommend mit der Ridgeback-Invasion umgegangen sind. Wir denken, dass allen Beteiligten die Clubschau 2005 in sehr guter Erinnerung bleiben wird. Aber wie sollte es auch anders sein, wenn nette Menschen und nette Hunde aufeinander treffen.


Bericht Fährtenarbeit
von Pia Buschhaus und Sigrid Römer

Zur Einführung in die Fährtenarbeit mit Junghunden hatten sich 14 Teilnehmer angemeldet, doch gekommen sind viel, viel mehr!
Wie im letzten Jahr war das Interesse an dieser Arbeit erfreulicherweise wieder riesengroß. Es führte allerdings leider dazu, dass (wie wir auch erst später erfuhren) einige das Feld wieder verließen, ohne mit ihren Hunden gearbeitet zu haben.
Wir werden im nächsten Jahr versuchen eine Verbesserung zu erreichen, indem wir die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzen.
Auch handelt es sich bei unserer Demonstration um eine Fährte analog der des Hundesports, nicht um eine jagdliche Fährte.
Die zum Jagdwesen gehörenden Schweißfährten, Prüfungen und sonstigen Aktivitäten finden mehrmals im Jahr zu gesonderten Terminen statt (siehe Termine).
Es hat uns viel Freude bereitet den jungen Hunden und ihren Besitzern zu zeigen, wie Hunde über die Nasenarbeit beschäftigt und ihrer Neigung entsprechend ausgelastet werden können. Besonders zu bemerken ist, dass die diesbezüglich völlig unerfahrenen Hunde sehr schnell begriffen hatten, worum es ging.
Freuen würden wir uns über Anregungen, Verbesserungsvorschläge und auch Kritik, denn unser Interesse besteht darin, wie diese Hunde sich in der Fährtenarbeit weiterentwickeln.
Eine kleine Anleitung finden sie unter "Fährtenarbeit".
Viel Spaß bei der Arbeit mit ihrem Hund und hoffentlich bis zum nächsten Jahr.

Bericht Ringtraining
von Silvia & Holger Dilk

Mit über 20 Rüden und 12 Hündinnen war das Ringtraining wieder gut besucht. Holger hat zusammen mit Stella Strackbein den Rüdenbesitzern die Schokoladenseite des Hundes entlockt. Silvia zeigte auf einer weiteren Freifläche den Hündinnen wie Spannung aufgebaut werden kann.
Ohne Druck oder Gewalt, mit viel Zuneigung, Geduld und feinen Leckerlies. Nicht jeder Hund will sich anfassen lassen, nicht jeder lässt sich widerstandslos die Zähne kontrollieren.
Um dies – ohne Druck - zu üben ist das RT Jahr für Jahr eine feste Größe am Junghundetag.
Fragen wie: „ist die Geschwindigkeit des Laufens OK? Steht mein Hund so gut – soll ich meinen Hund aufbauen und wenn ja wie geht das? Wie läuft eine Ausstellung ab?“ sind zu beantworten
Der größte Erfolg ist für Silvia & Holger sowie Stella, wenn im Anschluss der Show am Sonntag einer der Hundebesitzer kommt und erzählt, dass er mit seinem Hund eine super Bewertung erhalten hat, platziert wurde oder gar gewonnen hat, wie die Tipps vom RT so gut waren.

Die drei „Trainer“: „ wir freuen uns auf das Ringtraining im nächsten Jahr“.

Bilanz für RR in Not:
Durch den Verkauf der RR in Not-Artikel von Birgit Linnerth, des Buches "Unser Rhodesian-Ridgeback - Die ersten 2 Jahre " von Familie Strackbein, der Postkarten von Monika Pehr und der Broschüre "Die Roten Jäger mit dem Rückenkamm" wurden insgesamt 497,50 Euro
eingenommen. Der absolute Löwenanteil von 420,00 EURO wurde durch das Buch der Familie Strackbein erwirtschaftet, die nicht nur Autor und Stifter ist, sondern auch den Infostand das gesamte Wochenende hervorragend betreut hat, nochmal großes Lob und Dankeschön, natürlich auch im Namen des Vorstandes !
Natürlich wurde die Summe aufgerundet, 500,00 Euro wurden vergangene Woche an RR in Not überwiesen..
Einige Bücher sind auf Anfrage noch bei der Geschäftsstelle erhältlich, natürlich auch zugunsten RR-in Not.

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