Erfolgreiche 2. Schweißprüfung im Club E.L.S.A. am 20.06. 2004
Nach Abschluß des Schweißhundeführer-Lehrgangs im Juni, an dem 11 Gespanne teilnahmen, waren für die Club ELSA-Schweißprüfung II (600m/ÜN-Fährte) schließlich 9 Ridgebacks mit ihren Hundeführern gemeldet.
Aufbauend auf den Einführungskurs 2003 führte ein Vertiefungskurs über Schweißarbeit unter Leitung des Wildmeisters J. Borngräber weiter in die Materie der Nachsuchenarbeit. Der Kurs endete mit einer Fährtenschuhprüfung auf einer 600m langen Übernachtfährte unter Richterbegleitung. Hund und Hundeführer mussten ihr Können unter Beweis stellen. Schweiß, Schnitthaar und Knochensplitter mussten verwiesen werden. Bei den Regengüssen hier im Harz eine nicht ganz einfache Aufgabe. Nur der im Verweisen geübte Hund konnte hier punkten. Alle Hunde, die für diese Prüfung gemeldet waren, haben bestanden! Die drei besten Arbeiten wurden durch das Sponsoring eines Mitgliedes mit Preisen belohnt. Herzlichen Dank!
Nüchterne Worte! Aber das Geleistete kann den Verein ELSA mit Stolz erfüllen. Mir ist weltweit kein RR-Verein bekannt, der auf dieser Basis die Leistungsfähigkeit seiner Hunde unter Beweis gestellt hat.
Um eine jagdliche Akzeptanz zu erlangen, brauchen wir aber eine breite Basis an ausgebildeten Hunden und Führern. Einzelne jagdlich gute RR's hat es schon immer gegeben, sie sind aber der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein! Eine bestandene 1000 m Fährtenprüfung ist eine sehr gute Leistung. Zehn 600m Fährten zeugen aber von einer guten und breiten Basisarbeit und lassen in der Kynologie und jagdlich interessierten Kreisen aufhorchen. Mit Verweisen auf die jagdliche Historie des RR kommen wir in unserer Zeit nicht weiter; dies ist Geschichte. Heute kann nur durch saubere Leistung überzeugt werden.
Es ist erstaunlich welches jagdliche Potential noch im RR schlummert. Dies ist ein Erbe, welches wir zu pflegen und zu fördern verpflichtet sind. Vergessen wir bitte nicht, das der RR ursprünglich nur über die Jagd und seine Schutzfunktionen für Farm und Familie zu dem Hund geworden ist, den wir heute so lieben und schätzen.
Mein Dank geht auch an Wildmeister Joachim Borngräber, die Richter und die Hundeführer. Es bedarf schon einer Menge Passion für den Hund und die Sache, die neben der Urlaubsplanung, Hotel-, Lehrgangs- und Fahrtkosten möglicherweise noch die Gefährdung des Familienfriedens kosten kann. Aber die gemeinsame Arbeit schweißt zusammen und dient letzten Endes dem allgemeinen Ansehen unserer RR's!
P. Laumann, Obmann Jagdwesen
Folgend bestanden die Prüfung am 20.06. 20
- Farasi Epesi Aranga + Elan vom Bärenkopf / Antonius Blaschke
- Farasi Epesi Atiba + Makololo Achojah Mokoro / Solveigh Thude
- Umvuma Le Cito / Horst-Günter Berg
- Ithemba Akina / Ulrich Krause
- Shashanga Mavukani / Klaus-Eberhard Liese
- Aysha vom Sauzahn + Dee Dakota / Jessica Wenzel