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Bericht über den Einführungskurs „Schweiß“ 7.10.09 bis 10.10.09

Der Club ELSA führte in der Zeit vom 7.10.09 bis zum 10.10.09 wieder einen Lehrgang  für Hundeführer mit Ambitionen für die Schweißarbeit durch.
Es ist bereits eine schöne Tradition und spricht für die Qualität, dass nicht nur RR Führer an diesem Kurs teilnahmen.

Folgende Rassen nahmen teil:
4 Rhodesian Ridgebacks
2 Hannoversche Schweißhunde
1 Chesapeake-Bay-Retriever

Gespannte, erwartungsvolle Gesichter als das Urgestein Wildmeister H.J. Borngräber seine Ausbildungsmethode vorstellte.
Mit einer Fülle von praxisbezogenen Informationen mussten sich die Teilnehmer auseinander setzen.
Die Theorie wurde dann in der praktischen Arbeit vertieft.

Ich denke, vielen Teilnehmern war es bis dahin nicht gegenwärtig, wie komplex die Ausbildung auf Schweiß für Hund und Führer sein kann.
Es sind wie so häufig die Kleinigkeiten, die über Erfolg und Misserfolg entscheiden.
Kernpunkt der Ausbildung ist der Erfolg mit einem hoch motivierten, tierschutzkonform ausgebildeten Hund und Hundeführer.
Diesen bekommt der Führer aber nicht durch Überforderung und Druck sondern durch eine systematische, intelligente Ausbildung in variantenreichem Arbeitsgelände mit verschiedenen Wildarten und Wetterbedingungen.
Der Hundeführer muss lernen, seinen Hund zu „lesen“.
Dieser Satz schreibt sich allerdings leichter als wie sich die Realität darstellt.
Führung des Schweißriemens, sicheres Laufen im Gelände, sehen und markieren von Verweiserstücken und genaueste Beobachtungen am Hund stellen schon eine echte Herausforderung für den Hundeführer da.
Das Wetter spielte in diesem Kurs alle Trümpfe aus. Bis auf Schneefall wurde den Teilnehmern alles geboten.
Regen, Sonne und Frost stellten die Hundeführer immer wieder vor neue Herausforderungen.
Aufkommende Viren und Bazillen fanden mit dem berüchtigten „Bienengeist“ aber schnell ein Ende.
Am Nachmittag des 10.10.09 waren dann die Leistungsrichter des Club ELSA gefordert.
Wildmeister H.J:Borngräber, E.Reuter, U.Krause u. P.Laumann legten die Prüfungsfährten.
Die Fährten wurden diesjährig mit Rotwildschalen und Rotwildschweiß getreten und präpariert.
Aufgrund des konstanten Dauerregens und dem schwierigen Gelände waren Nehmerqualitäten von diesem Personenkreisgefordert.
Am 11.10.09 um 8.00 Uhr ertönte wie immer traditionell das Hornsignal „Fürstengruß“.
Der Richterobmann begrüßte die Corona und es erfolgte das Auslosen der Fährten.
Als erstes wurden die 300m Fährten gearbeitet. Viele Hunde hatten erstmals Kontakt mit einem Stück Rotwild in Lebensgröße.
Gegen 12.00 Uhr konnte bei diesen Hundeführern eine deutliche Entspannung festgestellt werden. Alle hatten die 300m Fährtenprüfung bestanden.
Gut gelaunt nahm man die von G. Laumann angebotene Brotzeit im Wald an.
Nach der Pause ging es auf die noch ausstehende 600m und 1000m Übernachtfährte.
Auch diese Prüfung konnten die Hunde bestehen.

Folgende Hunde haben bestanden:
      
300m Übernachtfährte:

1. Larissa Krebs mit Tumalanga Dinari Razini Usono RR
2. Sandra Assmann mit Port West Elwood Blues Chesapeake-Bay-Retriever
3. Frank Ahrens mit Daraja Etana Etthewide RR
4. Stefan Benischke mit Mara Simba Amani Nala RR
5. Lutz Aufenacker mit Tumalanga Dinari Faraa RR
6. Ralph Ehrhard mit Oskar HS
      
600m Übernachtfährte
Jessica Wenzel mit Rhodian Impressive Aurus Karoo RR

1000m Übernachtfährte
Jessica Wenzel mit Rhodian Impressive Aza Andoni RR

Herzlichen Glückwunsch!

Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass die Einarbeitung der Rhodesian Ridgebacks nach der Methode “Borngräber” zum Ziel führt.
Bei konsequenter Anwendung bleibt der Erfolg nicht aus. Es sei denn der Hundeführer hat diese Methode nicht verstanden.

Ein Wort zum Abschluss:
Herzlichen Dank an die Richter.
Ein besonderer Dank gilt aber auch an die vielen im Hintergrund agierenden Helfer ohne die eine solche Veranstaltung nicht rund laufen würde.

P. Laumann

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