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Arbeitsbericht 25.10.2003

 Schweißhundführerlehrgang II + 1. Schweißprüfung am 25.10.2003

Ein zweiter Schweißhundführerlehrgang fand wie geplant im Oktober statt. Zum einwöchigen theoretischen und praktischen Unterricht kamen 6 Teilnehmer mit 9 Hunden im frostigen Harz zusammen. Für die fortgeschrittenen Teilnehmer schloss sich außerdem die 1. und sehr erfolgreiche Schweißprüfung an!

Am 25. Oktober 2003 haben ein BGS und acht Rhodesian Ridgebacks mit ihren Führern die 1. Schweißprüfung des Club E.L.S.A. im Hochwildrevier Kapellenfleck (Braunlage/Harz) absolviert. Unter Leitung des Wildmeisters H.-J. Borngräber sowie zwei weiterer Verbandsrichter wurden mit dem Fährtenschuh getretene Fährten von 300m Länge abgeprüft. Alle Hunde kamen souverän und mit ausgesprochener Konzentration an das Stück Schwarzwild, die Hundeführer mußten zusätzlich am Stück bereitgelegte Pirschzeichen richtig beurteilen und eine verantwortungsbewußte Entscheidung für den weiteren Verlauf dieser simulierten Nachsuchensituation treffen, sofern das Stück hier nicht gelegen hätte. Alle Hunde haben diese Prüfung mit Ihren Führern bestanden. Die Fährten lagen in sehr trockenem Fichtenbestand, Temperaturen um den Gefrierpunkt bestimmten das Wetter im frühwinterlichen Harz. Das Konzept des Club ELSA zum Aufbau jagdlich gearbeiteter und geprüfter Rhodesian Ridgebacks setzt nicht nur eine gute Ausbildung der Hunde, sondern auch fachliche Schulung der Hundeführer für eine verantwortungsvolle Nachsuchenpraxis voraus. Ziel des Club ELSA ist nicht, in Konkurrenz zu den herkömmlich etablierten Schweiß- u. Gebrauchshundrassen zu treten, sondern die Leistungsfähigkeit der von uns betreuten Rasse zu erhalten und eine qualifizierte jagdliche Führung von RR's in Deutschland zu ermöglichen. Das Prüfungskonzept sieht Schweißprüfungen in Etappen vor, die von 300 über 600 bis zu 1000m-Fährten führen. Das Ziel dieser Stationsprüfungen ist eine sehr gründliche Ausbildung von Führer und Hund. Schwerpunkt der Prüfungen sind Fährtentreue, ausgeprägtes Verweisen des Hundes in der Fährte sowie fachgerechtes Beurteilen der Pirschzeichen durch den Hundeführer. Herzlichen Dank den mitwirkenden Richtern und Organisatoren sowie Gratulation an die Suchengespanne:

  • Farasi Epesi Aranga + Elan vom Bärenkopf / Antonius Blaschke
  • Ithemba Akina / Ulrich Krause
  • Ndoki Ashanti / Peter Laumann
  • Alwin (BGS)/ Erich Randt
  • Farasi Epesi Atiba + Makololo Achojah Mokoro / Solveigh Thude
  • Aysha v. Sauzahn + Dee Dakota / Jessica Wenzel

Ganz besonderer Dank auch hinsichtlich der Organisation innerhalb der Lehrgangswoche gilt an dieser Stelle wieder Herrn Peter Laumann (Obmann f. Jagdleistungswesen) und seiner Frau Gabi für den unermüdlichen Einsatz!

J. Wenzel

Die Vorreyer-Hütte auf dem Kirchberg im Forstamt Braunlage bot Wildmeister H.-J. Borngräber und den Teilnehmern ideale Bedingungen, Theorie und Praxis direkt miteinander zu verknüpfen.

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