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Junghundetag 2007 in Bad Wildungen

 Im Rahmen der E.L.S.A.-Clubschau fand auch dieses Jahr wieder der Junghundetag statt. Die äußeren Umstände waren optimal: herrliches Wetter, viel Platz für unsere Hunde und das gewohnt angenehme Ambiente im Park des Maritim Hotels im nordhessischen Bad Wildungen.

Reges Interesse an unserer wunderbaren Rasse registrierten wir am Infostand, wo auch die Startnummern ausgegeben wurden. Viele Hotelgäste und zufällig anwesende Passanten erkundigten sich nach der Hunderasse „mit dem interessanten Streifen auf dem Rücken“. Kommentare wie: „die sind aber schön!“, „warum haben die einen Streifen auf dem Rücken?“ und „die bellen ja gar nicht“ bis hin zu so lapidaren Fragen wie „wo bekommt man die?“ und „was kosten die denn?“ wurden geduldig und kompetent beantwortet.

Am Nachmittag hatten die Besucher dann Gelegenheit, sich bei Vertretern unserer beiden Leistungsabteilungen nach deren Aktivitäten zu erkundigen. Hier wurden Fragen zur jagdlichen und nicht jagdlichen Ausbildung des Rhodesian Ridgeback fachgerecht beantwortet. Das Ziel der beiden Leistungsabteilungen ist es, Ridgeback-Haltern Beschäftigungs-Anregungen für ihre Hunde zu vermitteln, die dem ursprünglichen Zuchtziel der Rasse nahe kommen.

Das eigentliche Ziel des Junghundetages ist es indes, v.a. Haltern von Junghunden einen Überblick zu vermitteln, welche Aktivitäten ihnen und ihren Hunden Spaß machen könnten und ihnen Gelegenheit zu geben, in diese Aktivitäten einmal aktiv „hineinzuschnuppern“.

Insgesamt hatten wir Anmeldungen von 64 Mensch/Hunde-Teams - nicht nur von E.L.S.A.-Mitgliedern, sondern auch aus anderen Vereinen bzw. von RR-Freunden, die noch keinem Verein angeschlossen sind.

20 von diesen Hunden nahmen an der Einführung zur Fährtenarbeit unter Leitung von Frau Karin Peperkorn teil. Bei dieser Form der Nasenarbeit geht es nicht um den jagdlichen Spürsinn, sondern vielmehr um Fährtenarbeit analog zum Hundesport, die den Spürsinn unserer Ridgebacks wecken und in die richtige Richtung lenken soll. Also ganz im Sinne einer sinnvollen Beschäftigung und einer artgerechten, spielerischen Arbeit.

Apropos spielerische Arbeit: Ein weiteres Angebot des Junghundtages bezog sich genau darauf. 34 der angemeldeten Hunde und ihre Besitzer nahmen das Angebot „Sinnvolle Beschäftigungsspiele“ wahr. Birgit Ammersbach und Anne Marie Schmidt-Pfister demonstrierten eindrucksvoll, welche Beschäftigungsspiele dem Rhodesian Ridgeback angemessen sind und wie man ohne großen Aufwand und im wahrsten Sinne spielerisch unsere Hunde beschäftigen und damit die so wichtige psychische Auslastung des Ridgebacks sicherstellen kann.

Weiter ging es mit dem Dummytraining. Dass die oft gehörte Aussage, Ridgebacks seien keine Apportierhunde, nicht zwangsläufig stimmen muss, bewiesen Bettina und Andreas Engel den 26 Interessenten dieses Angebots. Wer schon mit dem jungen Ridgeback das Apportieren übt, wird feststellen, dass auch diese Form der Beschäftigung dem Generalisten unter den Jagdhunden durchaus entgegen kommt und ihn physisch wie psychisch auslastet.

Den Abschluss des aktiven Teils des Junghundtages bildete das Ringtraining mit 48 teilnehmenden Hunden und angehenden bzw. bereits ausstellungserfahrenen Teilnehmern. Nach einem theoretischen Teil von Dirk Strackbein wurde in drei Gruppen eine typische Ausstellungssituation durchgespielt. Unter der fachkundigen Leitung von Gisa Schicker, Spezialrichterin für Rhodesian Ridgebacks, trainierten die Teilnehmer mit Nicolette Foschum, Stella Strackbein und Dr. Hans-Gerd Lüsse die optimale Präsentation ihrer Hunde im Ausstellungsring. Selbst das Messen im Ring, die Zahnkontrolle und das richtige Laufen  - Ridgebacks sind schließlich Laufhunde! -  wurden trainiert.

Ein gemeinsames Abendessen im Fürst Metternich-Festsaal des Maritim Hotels rundete die Veranstaltung ab. 170 Gäste ließen den Tag bei einem leckeren Dinner-Buffet ausklingen. Natürlich waren auch hier die meisten Hunde anwesend – ein Beweis dafür, dass Ridgebacks nicht nur sozial-, sondern auch hotel- und restaurantverträglich sind. Im Rahmen dieses Abendessens wurden auch die drei erfolgreichsten E.L.S.A.-Rüden und E.L.S.A.-Hündinnen des Ausstellungsjahres 2006/07 geehrt.

Näheres hierzu unter Best of E.L.S.A. auf dieser Homepage.

Was uns natürlich besonders freut: Aus dem Erlös der abendlichen Tombola und verschiedener Verkaufsaktivitäten im Rahmen von Junghundetag und Clubschau konnten wir insgesamt 800 € an „Ridgeback in Not“ überweisen. Unser herzlicher Dank geht an alle Sponsoren, die uns die Preise und Artikel kostenlos zur Verfügung gestellt haben!

Wir freuen uns schon jetzt auf den Junghundetag und die E.L.S.A.-Clubschau im Sommer 2008!

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