Gemeinsames Fährten-Training alle 14 Tage
Trotz des Dauerregens fanden am 28. September 2007 neun Rhodesian Ridgebacks mit ihren Besitzern den Weg in den Kaufunger Stiftswald, um sich dort auf großen Wiesenflächen der Fährtenarbeit zu widmen.
An dieser Stelle herzlichen Dank an Familie Karst vom Stiftsgut Kaufungen, die uns die Nutzung ihrer Wiesen erlaubt hat!
Nach einer kurzen theoretischen Einführung demonstrierten zwei schon etwas erfahrenere Hunde das Absuchen von Fährten und das Verweisen von Gegenständen. Dies ließ die Teilnehmer erkennen, worauf wir hinarbeiten wollen.
Einige Teams, die schon im August beim Junghundetag des Club E.L.S.A. in Bad Wildungen das Fährtenquadrat kennen gelernt hatten, haben zwischenzeitlich offensichtlich eifrig geübt und zeigten ihre Fortschritte. Aber auch Hunde, die noch völlig unbedarft waren, setzten schnell mit großem Interesse ihren Spürsinn ein und fanden alle Leckerlis.
Neben der Arbeit im Fährtenquadrat haben wir mir einigen Hunden das Fährtendreieck und auch die Tupffährte erarbeitet. Glücklicherweise kann man im Fährtenbereich dank der vielen verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten sehr gut individuell auf jeden einzelnen Hund eingehen. So wurde ein junger Ridgeback, der gerade gelernt hatte, auf keinen Fall Fressbares vom Boden aufzunehmen, über die Tupffährte mit Dorschlebertran an das konzentrierte, freudige Suchen herangeführt. An dieser Variante fanden auch weitere Hunde Gefallen und suchten ebenfalls mit großer Konzentration.
Nach über zwei Stunden eifriger Fährtenarbeit im strömenden Regen waren sich alle Teilnehmer einig: das Training soll im 14tägigen Rhythmus fortgesetzt werden.
Völlig durchnässt wärmten wir uns alsdann am Ofen eines nahe gelegenen Ausfluglokals und vereinbarten unser nächstes Treffen konkret für den 12.Oktober 2007.
Es bleibt zu hoffen, dass für diejenigen, die diesmal aus Zeitgründen absagen mussten, demnächst ein passender Termin dabei ist. Der Einstieg ist zu jeder Zeit möglich!
Sigrid Römer